Wer sind wir?

Leipzig Bären sind eine Gruppe schwuler Männer aus Leipzig und Umland. Ein Bart, Körperbehaarung und eine stämmige Figur können äußerliche Merkmale eines Bären sein. Doch das ist nicht alles, und nicht alle Leipzig Bären sehen „bärig“ aus. Aber was alle, die zu unseren Treffen kommen, verbindet, ist die Vorliebe für bärtige, behaarte Männer und der Wunsch nach einer Gesellschaft von Männern, die sich ihre Natürlichkeit bewahrt haben.

Warum gibt es die Leipzig Bären?

Mit diesen körperlichen Merkmalen bzw. Vorlieben gehören die Bären innerhalb der schwulen Szene zu einer Minderheit. Sie erleben auch in dieser Szene oft Diskriminierung, da Bären eben nicht immer dem kommerziellen Schönheitsideal unserer heutigen Gesellschaft entsprechen. Ein daraus resultierendes Body Shaming kann psychische Stressfaktoren verstärken und zu Rückzug aus sozialen Kontakten bis hin zur Vereinsamung führen.

Wann und wie hat alles angefangen?

Im Herbst 2016 fing alles mit einer ersten Wanderung an. Eine Gruppe von 20 Bären machte sich auf, die Stadt Grimma und den Wanderweg entlang der Mulde zu erkunden. Da der Zuspruch für unsere gemeinsamen Unternehmungen wuchs, beschlossen wir, den Interessentenkreis an Bären zu erweitern. Wir gründeten eine Whatsapp- und eine Facebookgruppe und holten hierüber weitere, interessierte Bären mit ins Boot. In den Gruppen wird über die geplanten Aktivitäten informiert und im Nachhinein einen kleinen Bericht zu den Aktivitäten als Erinnerung hinterlassen. Mittlerweile sind es bereits über 140 Mitglieder, die nicht nur aus Leipzig, sondern auch aus dem entfernteren Umland kommen. Mit der Internetpräsenz www.leipzig-baeren.de sollen auch diejenigen erreicht werden, die nicht bei Facebook angemeldet sind. Jeder ist willkommen, an gemeinsamen Unternehmungen teilzunehmen.

Unser Ziel…

…ist es, unsere neu gegründete Bärengemeinschaft nach außen zu präsentieren, unsere schwule Community zu stärken und einzelnen Mitglieder, die gehemmt sind, sich mit anderen zu treffen, etwas Halt und die Geborgenheit in der Gruppe zu geben. Wir möchten die Mitglieder oder potentielle Interessenten vor ihren Rechnern und hinter ihren Smartphones wegholen, damit sie sich persönlich kennenlernen, gemeinsam etwas unternehmen und eine tolle Zeit miteinander haben. Bereits jetzt haben sich dadurch gute Freundschaften entwickelt und vielleicht ergibt sich aus diesem soziokulturellen Gedanken so manche Partnerschaft. Ein durchaus lohnenswertes Ziel.